Mittlerweile stellt sich bei mir so langsam endlich das Gefühl ein, hier einen Alltag zu haben und somit wirklich angekommen zu sein - dumm nur, dass ich letzten Mittwoch meine letzte Vorlesung hatte und diesen Donnerstag der Klausurenstress für 2 Wochen anfängt. Sprich eigentlich ist schon wieder alles vom Semester hier vorbei. Und das wo es in Deutschland erst gerade so angefangen hat... Komisches Gefühl. Leider komm ich noch nicht so wirklich zum Lernen, da ich es nicht wahr haben will, dass es schon dem Ende zu geht lenk ich mich meistens erfolgreich davon ab, dass auf meinem Schreibtisch ein Stapel voller Aufgaben rumliegt. Sollte ich wohl noch ändern bevor ich dann wirklich die Klausuren schreib und meine Paper einreichen muss...
Mittwoch, 17. November 2010
Kurz vor Schluss - Angekommen im Alltag
Mittwoch, 3. November 2010
Wenn die Bäume golden sich färben...
Dieser schöne Herbsttag von dem ich euch gerne Fotos zeigen möchte, ist nun auch schon 3 Wochen her. Von Herbst ist hier schon lange nichts mehr zu sehen, alle Blätter sind heruntergefallen und wir hatten nach einigen frostigen Nächten auch schon den ersten Schnee hier in Oslo.
Trotzdem fand ich diesen Tag einen der schönsten Herbsttage, die man sich vorstellen kann und so habe ich die sonnigen Stunden zusammen mit meiner Kamera oben am Sognsvann - ein See 15 min Fußweg von meinem Haus entfernt und der Anfang der Nordmarka - verbracht. Zum See selbst gibt es nicht all zu viel zu sagen, außer, dass er einer der vielen Naherholungsgebiete Oslos ist und sogar mit einer T-banen-station an das öffnetliche Verkehrsnetz angeschlossen ist. Den Rest könnt ihr hier euch selbst anschauen...
Samstag, 30. Oktober 2010
Oslo touristisch - Rundgang Nummer 1
Ich bin gerade ziemlich angepisst, denn eigentlich hatte ich schon komplett den ersten Rundgang durch Oslo fertig geschrieben gehabt - und ich hab mir echt Mühe gegeben und vieles nachgeschlagen! Wollte eigentlich nur noch ein paar Bildchen für euch einbinden und dann war leider alles unwiderbringbar - wegen dieser verdammten Auto-Speicherung - weg. Warum speichert es auch genau in dem Moment, in dem man es am wenigsten brauchen kann?? Memo an mich: immer schön Backups machen, wenn ich was geschrieben habe...
Wie dem auch sei, vor nun schon einiger Zeit hatte ich wunderbaren Besuch hier in Oslo, die zufällig in ihrem Handgepäck noch sehr viel Sonnenschein dabei hatte. Und so konnte ich ihr Oslo bei bestem Postkartenwetter zeigen und bin auf die Idee gekommen auch die Highlights dieser Stadt nicht vorenthalten zu wollen.
Beginnen werde ich meinen virtuellen Rundgang entlang der Hauptstraße Oslos, der Karl Johans Gate, die nach Norwegens erstem König zu Beginn des 19 Jahrhunderts Karl XIV. Johan - eigentlich französischer Abstammung aber vom vorhergehenden schwedischen König aufgrund dessen Kinderlosigkeit adoptiert - während der Personalunion mit Schweden benannt wurde und einmal vom Herrschaftssitz des Königs entlang dem Nationaltheater, der Universität, entlang am Grand Hotel und Parlament zum heutigen Hauptbahnhof führt und somit schon fast alle Sehenswürdigkeiten abklappert. Naja, nicht ganz...
Das Schloss hinter sich lassend gelangt man zu den Gebäuden der alten Universität, die hier im Jahre 1811 gegründet wurde. Es laufen jetzt schon alle Amok wegen der 200Jahrfeier die deswegen nächstes Jahr hier veranstaltet wird. Vor der Gründung mussten alle, die eine höhere Bildung erlangen wollten an die Universität Kopenhagen gehen, bis Norwegen endlich auf dem langen Weg zu ihrer Eigenständigkeit eine eigene Uni bekommen hat. Heute ist in diesen Gebäuden die juristische Fakultät untergebracht und ermöglicht uns dadurch einen juristenfreien Campus ;-)
| Das Auto des Königs |
Es gilt als ein Muss bei einem Besuch Oslos auch auf dem Dach der Oper zu laufen, wobei man sich nicht nehmen lassen sollte auch das Foyer in Gutacht zu nehmen und eventuell ein paar interessante Fotos zu machen. Die architektonischen Grundlinien ernteten von der Fachwelt einhellig Lob und so wurde das Architekturbüro für den Entwurf des Opernhauses im Jahr 2009 mit dem Mies van der Rohe Award for European Architecture ausgezeichnet.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Der Winter ist da - das Winterfell auch!
So, nachdem ich nun die letzten Wochen verdammt beschäftigt war - erst hab ich 2mal Besuch aus Deutschland bekommen und somit neben dem Studium noch privater Reiseführer gespielt und anschließend bin ich für den DGS-Kongress nach Frankfurt geflogen wodurch ich nichtmal nebenher noch studieren konnte... Also jedenfalls nicht produktiv für meine Seminare - konnte ich leider auch meinen Blog nicht wirklich aktuell halten.
Aber ich gelobe feierlich alles nachzuholen was sich hier in Oslo ergeben hat und ich werde euch auch eine virtuelle Stadtführung erstellen - dann könnt ihr euch ganz wie mein Besuch fühlen und müsst euch dabei nicht mal die Füße kaputt laufen. Was für ein Service, nich?
Aber eigentlich wollte ich nur schnell meine aktuellsten Erkenntnisse aus dem kürzlich erlebten Kulturschock erzählen. So bin ich letztes Wochenende hier in Oslo an einem der schönsten Herbsttagen weg gefahren und alle Bäume standen in voller goldener Pracht, es war so warm dass man locker in einem leichten Pulli herumlaufen konnte und Sonnenuntergang war so gegen 19 Uhr. Eine Woche später komme ich nun zurück und es hängt kaum ein Blättchen mehr an den Bäumen, es ist kalt: die Straßen gefrieren schon über und die Brunnen die noch nicht abgestellt wurden sind morgens zugefrohren und die Sonne geht schon um 18 Uhr unter... Ganz schön krass wie schnell das ging...
Und da es so kalt ist fiel mir eine weitere Eigenart der Norweger auf. Ich mein ich wusste schon, dass Norwegeer sich über Nachhaltigkeit und ethische Überlegungen bezüglich Walfang nicht so sonderlich viele Gedanken machen, dennoch war ich ziemlich erstaunt, dass hier sehr viele auch recht junge Frauen sich mit Pelzmänteln, -mützen oder -schälen kleiden. Man muss nur einmal eine Straße entlang gehen und man ist 10 ehemaligen Tieren dabei begegnet...
Wenn es wenigstens Tierfelle wären, von Tieren, die man eh zum Essen schlachtet, aber ich glaub diese Tiere stehen selbst bei Norwegern nicht auf dem Speiseplan... Hierbei sieht mal man wieder wie Neureich Norwegen doch ist und auch wie ihr kultureller Hintergrund sie prägt: Hier fährt man halt eine halbe Stunde aus der Hauptstadt raus und ist in purer Natur - da fällt es einem wohl schwer den negativen Einfluss des Menschen auf die Umwelt und das Ökosystem wahrzunehmen und ein schlechtes Gewissen kann erst gar nicht aufkommen...
Ich hoffe auch die Norweger werden irgendwann aus ihrem eingeschränkten Blinkwinkel ausbrechen können und sich mehr Gedanken bezüglich ihrem Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen machen, auch wenn sie bisher noch nicht soviele negative Auswirkungen ihres globalen Handeln vor Ort in Norwegen sehen konnten...
Aber ich gelobe feierlich alles nachzuholen was sich hier in Oslo ergeben hat und ich werde euch auch eine virtuelle Stadtführung erstellen - dann könnt ihr euch ganz wie mein Besuch fühlen und müsst euch dabei nicht mal die Füße kaputt laufen. Was für ein Service, nich?
Aber eigentlich wollte ich nur schnell meine aktuellsten Erkenntnisse aus dem kürzlich erlebten Kulturschock erzählen. So bin ich letztes Wochenende hier in Oslo an einem der schönsten Herbsttagen weg gefahren und alle Bäume standen in voller goldener Pracht, es war so warm dass man locker in einem leichten Pulli herumlaufen konnte und Sonnenuntergang war so gegen 19 Uhr. Eine Woche später komme ich nun zurück und es hängt kaum ein Blättchen mehr an den Bäumen, es ist kalt: die Straßen gefrieren schon über und die Brunnen die noch nicht abgestellt wurden sind morgens zugefrohren und die Sonne geht schon um 18 Uhr unter... Ganz schön krass wie schnell das ging...
Und da es so kalt ist fiel mir eine weitere Eigenart der Norweger auf. Ich mein ich wusste schon, dass Norwegeer sich über Nachhaltigkeit und ethische Überlegungen bezüglich Walfang nicht so sonderlich viele Gedanken machen, dennoch war ich ziemlich erstaunt, dass hier sehr viele auch recht junge Frauen sich mit Pelzmänteln, -mützen oder -schälen kleiden. Man muss nur einmal eine Straße entlang gehen und man ist 10 ehemaligen Tieren dabei begegnet...
Wenn es wenigstens Tierfelle wären, von Tieren, die man eh zum Essen schlachtet, aber ich glaub diese Tiere stehen selbst bei Norwegern nicht auf dem Speiseplan... Hierbei sieht mal man wieder wie Neureich Norwegen doch ist und auch wie ihr kultureller Hintergrund sie prägt: Hier fährt man halt eine halbe Stunde aus der Hauptstadt raus und ist in purer Natur - da fällt es einem wohl schwer den negativen Einfluss des Menschen auf die Umwelt und das Ökosystem wahrzunehmen und ein schlechtes Gewissen kann erst gar nicht aufkommen...
Ich hoffe auch die Norweger werden irgendwann aus ihrem eingeschränkten Blinkwinkel ausbrechen können und sich mehr Gedanken bezüglich ihrem Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen machen, auch wenn sie bisher noch nicht soviele negative Auswirkungen ihres globalen Handeln vor Ort in Norwegen sehen konnten...
Mittwoch, 29. September 2010
Marathon in Oslo
Eines sind die Norweger auf jedenfall und das ist sportfanatisch. Abgesehen davon, dass jeder mit der Metro fährt statt die Strecke von einer Station zu laufen. Aber ansonsten wird bei einigermaßen akzeptablem Wetter sofort die Metro hoch zum Sognsvann und der Nordmarka genommen und sich dann dort die Seele aus dem Leib gerannt oder das Mountainbike durch die unwegigsten Gegenden gequält. Manchmal hat man echt Angst, dass jemand direkt nebeneinem zusammenklappt, so keuchend kommen sie einem entgegen. Vielleicht sollte ich meinen Ersten-Hilfe-Kurs mal wieder auffrischen, das ich weiß, was ich machem muss wenn einer der über 60jährigen sich mal wieder den Berg hochquält und dabei einen Herzinfarkt bekommt...
Egal ob jung oder alt, hochschanger oder mit einer körperlichen Behinderung. Häufig genug schieben sie dann auch noch einen Kinderwagen dabei vor sich her - wenigstens das machen sie alle: die Kinder sind immer mit dabei wenn die Eltern mal frei haben.
Aber dennoch ganz interessant, wer da alles mitläuft. Am beeindruckendsten fand ich den Start den blinden Läufern. Ich hab mir davor noch nie über sowas Gedanken gemacht, wie Blinde Sport machen, aber warum nicht? Die haben einfach einen Partner, mit dem sie entweder über ein Band oder einen Stab verbunden sind und der neben ihnen herläuft und sie auf schwierige Stellen aufmerksam macht.
Montag, 27. September 2010
Kultur am laufenden Band
Am Freitag Abend war glaub ich ganz Oslo auf den Beinen, denn es war Kulturnacht. Das bedeutet 300 kulturelle Einrichtungen hatten kostenlos Aufführungen oder Sonderführungen organisiert und jeder dem beliebte konnte sich an den Darbietungen erfreuen. Auf dem Programm standen Sonderführungen durch fast jedes öffentliche Gebäude, häufig musikalisch besonders gestaltet, zahlreiche Konzerte und Kunstausstellungen sowie Stelldicheins von diversen lokalen Vereinen.
Das Bild an der Wand zeigt übrigens den Zeitpunkt an dem die Verfassung Norwegens 1814 verfasst wurde, als Norwegen mal für ein paar Monate unabhängig war, bevor sie wieder unter schwedische Vorherrschaft gekommen sind. Die Verfassung ist aber immernoch die heute gültige und bestimmt die Grundzüge der konstitutionellen Monarchie und das Verhältnis von Parlament und König. Wenn ich mal Zeit habe versuche ich euch das politische System noch ein bisschen genauer zu erklären...
Kaum aus dem Parlament wieder draußen haben wir uns beeilen müssen um noch rechtzeitig zum Orgelkonzert in der Domkirche zu sein. Die Domkirche ist Norwegens größte Kirche, aber mit anderen europäischen Domkirchen nicht zu vergleichen - weder in Größe noch in prunkhafter Ausstattung. Ich mag sie dennoch und das Konzert hat eine angenehme Atmosphäre geschaffen.
Krönender Abschluss unseres Kulturmarathons war dann schließlich das Feuerwerk das im Oslofjord vor dem Rathaus losgefeuert wurde und uns anschließend noch die Gelegenheit für ein paar Nachtaufnahmen das Rathhauses geboten hat. Aber dann hat es auch wirklich gereicht, denn es war unglaublich kalt und vorallem hat es die ganze Zeit leicht geregnet und die Feuchtigkeit hat sich überall reingesetzt.
Sonntag, 26. September 2010
Im Schein der Kerzen
Nachdem ich mich nun etwas länger nicht mehr bei euch melden konnte, versuch ich jetzt mal nach und nach ein bisschen aufzuholen um euch ein bisschen mehr von den Ereignissen in Oslo zu berichten.
In Oslo scheint es jedes Jahr am 23. September den Brauch zu geben, mit tausenden von brennenden Kerzen den Weg entlang am Ufer des Fluss Akerselva zu erleuchten. Der Fluss beginnt bei einem recht schön gelegenen See am nördlichen Stadtrand Oslos in den ersten Ausläufern der Nordmarka und bahnt sich dann den Weg einmal komplett durch Oslo hindurch, bis er schließlich nach 8km nahe des Stadtzentrums in den Oslofjord mündet.
Abgesehen davon, dass das gesamte Flußufer mit Fackeln ausgeleuchtet ist, gibt es über die ganze Strecke auch noch kleinere und größere Installationen, die mithilfe von Licht und unterschiedlichsten Materialen die Strecke zusätzlich gestalten. Außerdem sind alle paar Meter andere Darbietungen aus dem kulturellen Leben Oslos zu sehen und jede Gruppe, die singt, musiziert, tanzt oder ähnliches macht wird die Menschenmassen, die sich den Fluß entlang drücken mit Auszügen ihrer Darbietungen unterhalten.
Ich finde es eigentlich einen ganz netten Brauch und eine gute Möglichkeit für die Gruppierungen sich an eine breite Öffentlichkeit zu wenden und durch Kerzenlicht und andere Materialien einen heutzutage eher ungewohnten Eindruck zu erzeugen. Leider konnten wir das Spektakel nicht in vollen Zügen genießen, da uns das Wetter einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Nach zwei Stunden waren wir dann doch trotz Regenkleidung etwas durchnässt und die Stimmung deshalb an ihrem Tiefpunkt angelangt. Und wir sind nur am Weg entlang gelaufen und haben weder Bodentanz im Matsch vorgeführt noch Wasserpfeife mit unserem Blasorchester gespielt...
Ich frage mich aber immernoch, warum es diesen Brauch gibt und vor allem, warum es immer am 23. September veranstaltet wird. Vielleicht hat es etwas mit dem Tag des Herbstanfangs zu tun, vielleicht liegt es auch daran, dass Norwegen und Schweden am 23. September 1905 die seit 1814 bestehenden Personalunion aufgelöst haben und Norwegen dadurch endgültig unabhängig geworden ist... Vielleicht...
Montag, 20. September 2010
The wild, wild Nordmarka...
Wie ich euch schon einmal erzählt habe sind leider die Wochenendtrippoptionen mit Geiranger bzw. Jotunheim aus logistischen und meterologischen Gründen nicht zu realisieren gewesen. Somit hat sich unser Wochenendtripp am letzten Wochenende auf die Region Oslo begrenzt - warum auch nicht? Denn warum sollte man in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Und das tut es wirklich - in beiden Aspekten!
Demzufolge sind wir (Sarah2 und Ich) mit Backpack und Zelt bepackt in der Nordmarka (dem 40km breiten Waldgürtel um Oslo) wandern und zelten gegangen. Erschreckend, wie wenig wir nur in den insgesamt 2 Tagestouren von der Nordmarka abgedeckt haben - es ist einfach ein unglaublich riesiger und endlos wirkender Wald, der sich direkt hinter der Hauptstadt erstreckt. Man wagt es gar nicht zu glauben, dass es so viel "unberührte" und wilde Natur wirklich noch direkt hinter einer so großen Stadt gibt. Man muss keine Stunde laufen (abseits der von uns so gern als Autobahnen betitelten Privatstraßen, die sich durch die Nordmarka schlängeln und rege von Mountainbikern und laufwütigen Norwegern genutzt werden) und man hat das Gefühl man ist in der hinterletzten Pampa fernab jeglicher Zivilisation. Nur die vereinzelten Flugzeuge, die man hört erinnern einen daran, dass der internationale Flughafen nicht fern sein kann...
Angefangen hat unsere Tour am Freitag Abend - hauptsächlich haben wir an dem Tag unsere Rucksäcke geschnappt und sind an den Rand der Nordmarka mit dem Bus gefahren um nach ungefähr einer Stunde Gehzeit unser Zelt in den Wäldern aufzubauen. Am nächsten Tag haben wir uns dann bei schönem Wetter auf den Weg entlang den vielen kleinen Bachläufen hoch zum See Skjersjøen gemacht, die wir für unser erstes Etappenziel überqueren mussten.
| Schwer beladen aber guter Laune am Skjersjøen |
Uns hat es nämlich zu einem besonderen Aussichtspunkt gezogen, von dem aus man ein bisschen die unglaubliche Größe der Nordmarka erahnen kann. Wahrscheinlich sieht man auf dem Foto hier nicht einmal ein Drittel von der Strecke, die der Wald eigentlich noch weiter geht. Und trotzdem hat man Oslo noch direkt im Rücken und sieht wie die Hauptstadt nahtlos in die endlosen Wälder übergeht... Ich fand das ganz schön beeindruckend...
| gut gelaunte Sarahs im Quadrat |
| Oslos Stadtrand inmitten von endlosem Wald |
Da aber dieser Aussichtspunkt nicht das Endziel unserer Wanderung sein sollte haben wir uns noch weiter auf den Weg zu dem wohl schönsten und ruhigsten See überhaupt gemacht. War ein richtiger Glücksfall, dass es uns dort hin gezogen hat, denn einen besseren Zeltplatz hätten wir auf keinen Fall finden können: nicht nur, dass es einer der wenigen Quadratmeter in der gesamten Nordmarka waren, die nicht von Gestrüpp oder Felsbrocken übersät und zudem noch einigermaßen eben sind, auch das Panorama aus der Zelttür ist wohl nicht zu übertreffen...
| Der See Rottungen bei abendlichem Wolkenschauspiel |
| Unser Deluxezelt mit besonders schöner Aussicht |
So ist es auch kein Wunder, dass wir uns am nächsten Morgen fast nicht von dieser herrlichen Kulisse trennen konnten und das wunderschöne und fast schon unnorwegische Wetter für diverse Fotosessions ausgenutzt haben. Doch die Zeit ist leider nicht stehen geblieben und so mussten wir uns irgendwann dann doch auf den Rückweg durch die verschlungenen Trampel- und teilweise auch Matschpfade der Nordmarka machen um bei Zeiten wieder zurück in der Zivilisation zu sein...
| Ein kleines Steinchen das in den See hineinragt... |
Wie gut, dass so ein schönes Fleckchen Natur direkt vor unserer Haustür liegt und wir jederzeit dorthin zurückkehren und weitere schöne Ecken entdecken können...
| endlich mal alle drei zusammen auf einem Foto... |
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