Dienstag, 14. September 2010

Hva skal vi gjøre i helga? Oder: Was sollen wir am Wochenende nur tun?

Da ich am "Wochenende" aufgrund ausfallender Kurse insgesamt 5 Tage frei haben werde, wollte ich eigentlich einen größeren Tripp irgendwo in Norwegen machen. Nachdem ich 2 Wochen nach Kameradschaft gesucht hab, hab ich nun auch wirklich jemand williges gefunden, der wenigstens von Freitag bis Sonntag Zeit hat und auch gerne weg fahren möchte. Also bleibt nun nur noch das Problem, wo wir hinfahren wollen und das scheint hartnäckig zu sein:

Die imposantesten Gegenden, die ich gerne noch von Norwegen gesehen hätte wäre zum einen der sehr bekannte Nationalpark Jotunheim. Die Wege dort liegen ungefähr auf 1000m höhe und dadurch eröffnet sich einem einem atemberaubend karge Landschaft von Bergen und Seen. Hier mal ein Bild als Vorgeschmack. Am liebsten würde ich dort einmal mit insgesamt 2 Tagestouren auf dem Grad entlang am See laufen und anschließend mit dem Boot zurück fahren. Das Problem hierbei ist, dass es am Wochenende dort Temperaturen um den Gefrierpunkt haben soll und ab und zu ein bisschen schneien soll. Eigentlich auch nicht wirklich ein Problem, wenn man nicht im Zelt sondern in den Wanderhütten entlang der Strecke schalfen könnte. Doch die Hütten haben leider nur bis 15. September - was morgen ist - geöffnet... Und auch die Fähre fährt danach nicht mehr. Meine Camping-Ausrüstung ist aber definitiv nicht für ein solches Klima ausgelegt...

Also die andere Überlegung: Ab zum imposantesten und bekanntesten Fjord Norwegens: dem Geirangerfjord, der durch seine hoch aufragenden Berge drum herum, die große Wassertiefe (wodurch das Wasser unglaublich blau aussieht) und viele Wasserfälle sehr bekannt ist. Problem hierbei: es soll das ganze Wochenende regnen und dann sieht man von der tollen Aussicht und dem wunderschön blauen Fjord wahrscheinlich auch nicht mehr viel. Außerdem fährt zwar noch ein Bus von Oslo bis 20km vor Geiranger, die letzten 20km müsste man dann aber laufen oder hitchhiken - was sich in der Offseason wohl auch schwerer gestalten könnte, da einfach kaum einer mehr dort vorbei kommen wird...

Es ist wirklich verflixt... Und ich will wirklich nicht 5 freie Tage nur in Oslo verbringen. Aber es scheint sonst in ganz Norwegen (außer in Oslo) entweder zu Regnen oder zu Schneien und das Problem der Offseason ist überall außerhalb Oslo ziemlich hartnäckig zu sein. Also bleibt wohl noch die letzte Möglichkeit, dass ich irgendwann nochmal nach Norwegen zurück kommen muss im die oben beschriebenen Dinge zu machen und nun mich mit einem Hiking-Trip durch die Nordmarka anfreunden zu müssen. Die Nordmarka ist der 40km breite Waldgürtel der Oslo umgibt, und voller Wanderwege und Cabins ist. Vielleicht lässt sich hier ja noch eine zwei bis drei Tagestour finden, die dann wahrscheinlich nicht ganz so spektakulär ist, aber besser als meine 4 Wände im Wohnheim anzustarren und mich über den kurzen touristischen Sommer in Norwegen aufzuregen...

Samstag, 11. September 2010

"Je ne comprends pas..."

So, seit heute kann ich euch auch endlich berichten, wer das anscheinend so begehrte siebte Zimmer unserer WG erhascht hat, nachdem es nun zwei Wochen trotz anscheinend unglaublich langer Warteliste leer gestanden hat. Es ist noch einmal eine Französin, die noch weniger englisch sprechen und verstehen kann als die erste... Yeah!

Ich versteh nicht, warum ausnahmslos alle FranzsosInnen die ich hier treffe, miserabler englisch sprechen, als ich französisch... Das ist ziemlich nervig mit der Zeit, denn mein französisch ist auch eher dürftig und man kann einfach nicht mit ihnen kommunizieren. Sie verstehen nicht mal die grundlegenden Fragen, wie "was studierst du?" oder "wie lange bleibst du in Oslo?"
Und zu allem Überfluss haben FranzosInnen den Drang sich nur mit ihresgleichen zu umgeben, wodurch jetzt statt den zwei eigentlichen Mitbewohnerinnen bei mir in der WG fast ständig 4 FranzosInnen sich aufhalten, wobei natürlich ausschließlich und lauthals auf Französisch gegackert wird. Dadurch wird deren Englisch leider auch nicht besser... 
Ich frag mich, wie sie überhaupt auch nur einen Schein hier an der Uni machen können, denn die englischen Vorlesungen verstehen sie offensichtlich nicht,; es macht aber auch keineR Anstalten entweder Norwegisch oder Englisch zu lernen - das könnte ja zu internationaler Kommunikation führen und vor allem die heilige und perfekte französische Sprache verändern, die sich bestimmt nicht in den letzten zweitausend Jahren durch andere kulturellen Einflüsse verändert hat und eigentlich dadurch erst entstanden ist... 

Ein Wunder, dass sie sich überhaupt ins Ausland wagen - von mir aus könnten sie mit der Einstellung aber auch gerne in Frankreich bleiben, denn so machen sie den Alltag hier mit ihrer Verbohrtheit nur unnötig kompliziert und Leute mit anderen Nationalitäten wollen sie eh nicht kennen lernen - nicht, dass wir es nicht mit frisch gebackenem Kuchen und unseren spärlichen Französischkenntnissen versucht hätten, aber wir sind ihnen wohl nicht gut bzw. französisch genug...

Donnerstag, 9. September 2010

Die königlichen Schlafgemächer im Niedrigpreissegment

Mittlerweile kann ich in meinem Zimmer sogar richtig leben - nachdem ich den halben Ikea leer gekauft habe. Ich glaub ich werde nie verstehen, warum das Studentenwerk hier nicht, wie die meisten deutschen Wohnheime, für die Internationals ein paar Bettdecken und Kissen da haben und man die dann für das halbe Jahr ausleihen kann. Ok, hier in Oslo gibt es einige Internationals und wahrscheinlich ist das Risiko zu groß, dass die Decken dann versiffen, aber für was gibt es denn Kautionen? Die andere Möglichkeit wäre eben, dass man dem Studentenwerk bei abreise eben sein Bettzeug geben könnte - weil was fang ich damit nach Oslo denn noch an? - und dann jeder International der nach Bettzeug fragt sich dann davon was nehmen kann. Dann müsste nicht jeder erst mal eine neue Decke am ersten Tag kaufen gehen um überhaupt was zu haben... Aber mit Ressourcen sparen kennen die Norweger sich ja eh nicht so gut aus...

Also bin ich mittlerweile komplett ausgestattet, mit dem Kram den man halt unbedingt braucht und Ikea um ein bisschen Umsatz reicher. Wobei ich echt erstaunt bin wie günstig das zusammen war. Ok, ich hab immer das aller Günstigste und auch nur das, was ich unbedingt brauche, gekauft. Aber ich habe trotzdem nicht mehr als 25€ bei Ikea ausgegeben. Und das für ein Kissen (4€), ein Bettlaken (2€), zwei Bettdecken (,weil Stufe 1 sonst zu kalt, aber viel günstiger: 5€), ein Bettbezugset (das war richtig teuer: 10€) und einen Vorhang in zartem Himmelblau, oder besser gesagt eine zweckentfremdete Fleecedecke, die ich mir vor das Fenster hänge für ganze 2,50€. Und der zerschnittene Kalender macht sich auch echt gut an meiner zerlöcherten Wand...

Das ist übrigens der beste Vorhang den ich jemals hatte, denn, anders als die ganzen günstigen Vorhänge ist er wirklich blickdicht und kann mir - falls mir mal kalt sein sollte, trotzdem noch als Decke dienen. Und so bin ich glaube ich auch die einzige Backpackerin aller Zeiten, die zum Zelten einen Vorhang mitgenommen hat... xD 
Denn bei unerem Trip nach Stavanger wussten wir nicht so genau ob unsere Sommerschlafsäcke warm genug sein werden...

Wenn mein zwei Augen zu drückt, kann man sich auch nicht über die Qualität beklagen (vor allem nicht bei dem Preis, man darf nur nicht so genau fragen unter welchen Bedingungen die Sachen in Indien o.ä. produziert wurden); für ein halbes Jahr ist das definitiv ausreichend! 
Und da wage es noch einmal einer zu sagen, dass Oslo teuer sei... tststs... Man muss eben nur wissen, was (und wo) man kauft...


PS: für Besuch haben wir in der WG mittlerweile sogar eigens eine Bettgarnitur und zwei wundervolle Schaumstoffmatrazen. Wer sich diesen Luxus nicht entgehen lassen möchte ist herzlich willkommen! ;-)

Montag, 6. September 2010

Kurzurlaub an der Westküste

Am vergangenen Wochenende haben Katharina, meine Mitbewohnerin, und ich noch einmal das schöne sommerliche Wetter genutzt um an die Westküste nach Stavanger zu fahren.

Stavanger ist die viertgrößte Stadt Norwegens - kann aber trotzdem nur mit 115.000 Einwohnern herhalten und besitzt vor allem auf Grund der Ölindustrie ökonomische Relevanz für Norwegen. Auch wenn wir uns das Städtchen kurz angeschaut haben - arg viel mehr als den Dom, einen Feuerwarnturm und die Alt"stadt" gibt es auch nicht wirklich anzuschauen - war dies dennoch nicht der eigentliche Grund unseres Ausfluges. Der lag nämlich ein bisschen weiter außerhalb und wird jährlich von tausenden Touristen bepilgert: der Preikestolen. - Ein Felsplateau neben dem es 600m senkrecht bis zum Fjord hinuntergeht.









































Auch wenn
Norwegen einem oft als ein ziemlich kleines Land vorkommt so trügt der Schein - zum Teil wahrscheinlich auch wegen dem etwas unwegsamen Gelände und dem nur mäßig ausgebauten Straßennetz. Und so hat es uns 8 1/2 Stunden gekostet in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit dem Nachtzug nach Stavanger zu reisen. Aber immerhin sind die Züge recht komfortabel und man bekommt sogar ein Kisselchen, Oropax und eine Fleecedecke...
Mehr oder weniger ausgeschlafen haben wir uns dann auf die (Völker-)Wanderung hoch zum Preikestolen gemacht, die von Norwegern zwar als einfach beschrieben wird, aber ohne richtiges Schuhwerk und ausreichend Trittsicherheit nicht so zu empfehlen ist. Der Hauptanstieg erfolgt nämlich über die Felsbrocken eines Wildbaches... Dafür wird man mit einem wunderschönen Ausblick über den Fjord und die umliegenden Berge belohnt, bevor man sich dann an die Fotoshootings auf den Kanten des Preikestolen machen kann...











































Wie ihr seht waren wir beide mit ordentlich Gepäck beladen, da wir ja Campingausrüstung mitnehmen mussten und Katharina momentan in Sachen Schlafsack und Isomatte nicht ganz so gut ausgerüstet war und deswegen fast ihr ganzes Bett dabei hatte... Eigentlich war der Plan irgendwo auf dem Berg zu schlafen, doch die Suche nach einem Schlafplatz entwickelte sich nicht so erfolgreich, da es entweder zu felsig war oder man in der restlichen Moorlandschaft eher das Feeling eines Wasserbettes austesten hätte können... So haben wir unsere besten Freunde eben umsonst nach oben geschleppt um am Ende doch beim See am Fuße des Berges unser Lager aufzuschlagen.

Am liebsten hätten wir auch noch ein weiteres Naturspektakel angeschaut, das nicht all zu weit von dort ist. Doch leider ist mittlerweile schon Nebensaison und deswegen die Verbindung zum Kjeragboller eingestellt... Ein Grund mal wieder in die Gegend zu kommen...

Mittwoch, 1. September 2010

Oslo von A bis Z

A kershus Festning: Das ist die alte Stadtfestung die im Hafen Oslos auf einer leichten Anhöhe liegt und ein Muss für jeden Touristen ist. Alles in allem aber eigentlich eine ganz normale Festung von der man schön auf den Fjord schauen und für viel Geld sich uninteressante alte Dinge in den unzähligen Austellungen anschauen kann.

B lindern: Das Campus-Gelände der Universität Oslo auf dem 6 der 8 Fakultäten ihren Sitz haben. Eigentlich ist der Campus schön gelegen, hat - wie Oslo selbst auch - schön viele Grünflächen und ein paar kleine Lädchen mischen sich auch darunter. Um den Stolz der Universität - die eigens vom König eingewiehene Bibliothek aus Marmor - kommt man hier wohl auch nicht herum...

C hateau Neuf: Das erste was jedeR neue StudentIn zu hören bekommt. Hierbei handelt es sich um ein von StudentInnen selbst verwaltetes Gebäude in dem Parties, Konzerte und ähnliches veranstaltet wird.

D elikatessen: Auch wenn die Norweger das Klischee haben nicht sonderlich gut zu essen, so haben sie doch ein paar ganz eigene Kreationen: Neben dem ganzen Fischen sind hier natürlich die drei Käsesorten Fløytemysost, Geitost bzw. Gudbrandalsost, die eigentlich gar kein Käse sind, zu erwähnen. Bei ihrer Herrstellung wird nämlich nur das was vom Käsemachen übrig bleibt so lange erhitzt, bis der Milchzucker karamellisiert und zu einem braunen Klotz wird. Hört sich komisch an, schmeckt aber eigentlich ganz lecker - ein bisschen wie eine Mischung aus Erdnussbutter und Karamell...

E lektroauto: Vor allem in Oslo ist dieses lustige Auto, dass mit einem Elektromotor betrieben wird, nur mit Plastik verschalt ist, selten mehr als 2 Sitze besitz und eine Höchstgeschwindigkeit von 45km/h besitzt sehr beliebt. Warum auch nicht? Bei den Benzinpreisen lohnt es sich alle mal, kleine Parklücken sind damit kein Problem und arg viel schneller kann man in der Stadt eh nicht fahren... So viel ich weiß ist es auch das einzige Auto in Norwegen, das nicht 100% Autosteuern mit sich bringt...

F jord: Was wäre Oslo ohne sein Fjord und die vielen kleinen Inseln darin. Mit der Fähre ist man da schnell im Naherholungsgebiet angekommen und kann die schönen Sommertage am Strand verbringen.

G ummistiefel: Der absolute Renner in Oslo. Es gibt sie in allen Variaten - ob mit interessanten Mustern, Fellbezug oder mit 10cm Absätzen - und jedes zweite Mädel trägt sie auch gerne kombiniert zur Abendgaderobe oder zum schicken Minirock.

H olmenkollen: Die Skisprungschanze(n) - eines der 3 wahrzeichen der Stadt. Sie wurde zum ersten Mal bei den Skisprungmeisterschaften 1892 in Betrieb genommen und war damit die älteste Skisprungschanze der Welt und trohnt nun weit hin sichtbar über der Stadt. Die Winterolympiade 1952 wurde ebenfalls hier abgehalten. Aber wenn ihr gut aufgepasst habt, dann habe ich geschrieben, dass sie die älteste Skisprungschanze der Welt "war", denn seit dem Herbst 2008 ist die Stadt dabei, an derselben Stelle eine neue Schanze zu errichten, denn diesen Winter sollen erneut Weltmeisterschaften hier in Oslo stattfinden, für die die Ausmaße der Schanze nicht mehr angemessen gewesen wären. Momentan kann man leider die Schanze selbst nicht besichtigen, da die letzten Bauarbeiten noch bis Dezember 2010 andauern werden.

I nternationals: Davon gibt es - zumindest an der Uni und im Wohnheim - viel zu viele. Manchmal kommt man sich dabei sogar vor als ob man hier in einer deutschen Kolonie leben würde. Richtiger norwegischer Flair kommt da nur selten auf.

J edermannsrecht: Das beste was es für Backpacker geben kann und gilt sogar in ganz Norwegen. Dieses Recht besagt nämlich, dass jeder auf öffentlichen Flächen das Recht hat für eine Nacht dort zu campen. Enorm praktisch wenn man trotz dem hohen Preisniveau versucht einen low-budget-Urlaub hier zu veranstalten!

K affee: Wird in Norwegen fast so ekzessiv getrunken wie Alkoholl und das egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass jeder mit einem eigenen Thermosbecher in der Hand herumläuft und in den Supermärkten statt Wasserspender eher ein Kaffeespender zu finden ist, falls der Koffeinhaushalt gerade mal absackt... Eine Sache an die man sich wohl besser nicht gewöhnen sollte, wenn man nicht koffeinsüchtig werden will...

L akrize: eigentlich eher aus Schweden, aber auch die Norweger fahren ziemlich drauf ab...

M unch: Wohl der bekannteste Norweger aller Zeiten. Seine Bilder hängen im Rathaus, der Nationalgalerie und vielen anderen Museen und egal welchen Teil der Geschichte Oslos gerade rezipiert wird kann man sicher sein, dass entweder auf Ibsen oder Munch verwiesen wird. Eine der 5 Versionen des weltbekannten Bilds "Skrik" oder "der Schrei" hängt unter anderem in der Nationalgalerie und auch wieder im Munch Museum, nachdem es zusammen mit dem Bild "Madonna" im Sommer 2004 von maskierten gestohlen und 2 Jahre später von bei einer Razia von der Polizei leider etwas maldretiert wieder zurück geholt werden konnte.

N ordmarka: So wird der ca. 40km breite Waldgürtel um Oslo genannt, der mit vielen Hütten zu ausgedehnten Wandertouren aber auch zum Baden und Fischen in den unzähligen Seen einlädt.

O per: Der ganze Stolz der Stadt - man sollte niemals offen sagen, dass sie einem nicht gefällt. Vor 2 Jahren im Sommer 2008 fertiggestellt liegt das neue Opernhaus in einer Bucht des Oslofjord und imitiert dabei einen Eisberg - jedenfalls soll es das, mich erinnert es jedoch mehr an eine Luxusjacht. Auf dem Dach zu laufen zählt als ein Highlight jeder Sightseeing-Tour.

P ølse: Kann man fast schon als Nationalgericht zählen. Was sich dahinter verbirgt? Es sind so ziemlich die schlechtesten Würstchen die man sich als Deutscher vorstellen kann! Sie werden bei einem großen Barbecue gegrillt - wenn man Glück hat gibt es auch noch ein bisschen Hamburgerfleisch - und dann entweder in einem lappigen Hotdogbrötchen oder einem Lomper (Pfannkuchen aus Kartoffeln) mit süßem Senf gegessen... Und das gibt es hier ungefähr bei jedem größeren Event. Das und Waffeln...

Q uelle: Den Lebensstandard können die Norweger sich nur leisten, weil sie das Glück haben aufgrund ihrer zahlreichen Erdölquellen, sich eine goldene Nase zu verdienen. Vor hundert Jahren sah das noch ganz anders aus, denn damals war Norwegen noch eher auf dem Stand eines Entwicklungslandes, denn außer Landwirtschaft hatten sie nicht wirklich was zu bieten.

R athaus: Über die Ästhetik dieses Gebäudes streiten sich die Norweger selbst und ich muss sagen ich empfinde die zwei monumentalen und fast faschistisch wirkenden Backststeinklötze nicht als ein sonderlich gelungener Beitrag zum Osloer Stadtbild. Jedoch beherbergt dieses Gebäude zahlreiche Bilder und Wandmalereien von norwegischen Künstlern, die die Entstehungsgeschichte und Identität Norwegens darzustellen versuchten. Dieser Versuch ist ihnen dafür ziemlich gut gelungen, wie ich finde. 
In der großen Eingangshalle versammeln sich jedes Jahr zur Winterzeit nationale und internationale Größen zur Verleihung des Friedensnobelpreises, wodurch dieses Gebäude den Mangel an Schönheit wenigstens durch internationale Relevanz kompensieren kann.

S tortinget: Das ist der Name des norwegischen Parlaments. In den Foyers des Parlaments fühlt man sich architektonisch in südliche Gefilde wie der Toskana versetzt während der Plenarsaal eindeutig französische Prunkelemente verwndet. Ein komisches Gefühl, in Anbetracht, dass die Norweger  bei ihrer Unabhängigkeit endlich etwas eigenes haben wollten und die eigentliche Norwegische Identität in diesem Gebäude eher ausgeklammert wird. Durch die Prunkstraße "Karl-Johanns-Gate", die allgemein als das Stadtzentrum Oslos bezeichnet wird, ist das Parlament mit dem Schloss des Königs verbunden. So spiegelt sich schon in der Stadtarchitektur das Prinzip der konstitutionellen Monarchie wieder.

T - bahnen: So wird die Metro genannt, die sich auch sehr häufig überirdisch durch die Stadt schlänget. Doch selbst Metro fahren ist was für "betuchte" denn eine Einzelfahrt kostet schon mal 6€...

U llevål Stadion: Es ist mit 25.000 Sitzplätzen das größte Stadion Norwegens und deshalb Austragungsort aller Heimspiele der norwegischen Nationalmannschaft und Kulisse der größten Konzerte. Und dabei liegt es direkt vor meiner Haustür und sorgt ab und zu für ganz nette Unterhaltung. So haben wir zum Beispiel das Abschiedskonzert von A-ha vom Balkon aus angeschaut, sind schon in den Genuss einiger Feuerwerke gekommen und hatten wenigstens die Illusion eines Nordlichts, als die bunten Scheinwefer das Stadions getestet wurden...

V orspiel: Dieses Wort hat hier wohl schon zu mehreren Missverständnissen - vor allem bei Deutschen - gesorgt, denn es wird hier natürlich nicht mit der deutschen Bedeutung verwendet sondern bedeutet vielmehr das, was wir als Vorglühen bezeichenen würden. Und hier gibt es viele solcher Vorparties, denn Alkohol ist teuer (seeehr teuer!) und die Mengen, die einE NorwegerIn braucht um gut drauf zu sein, können selbst die sich nicht bei Restaurantpreisen leisten.

W ikinger: Auf ihre Wurzeln sind die Norweger sehr stolz und so wird das meiste ihres Verhaltens mit ihren Wikinger-Genen begründet - vor allem der ausgiebige Alkoholgenuss versteht sich. Oslo kann auch mit einem Wikingermuseum herhalten, in dem man sogar drei echte Wikingerschiffe anschauen kann. Wenn ich denn mal drin war, weiß ich dann auch ob sich das lohnt...

X XS oder XXL? Oslo an sich ist eine sehr kleine Stadt, wenn man sich die Einwohnerzahlen anschaut. Hier leben gerade mal 500.000 Menschen. Doch nur 1/3 der Stadtfläche ist überhaupt bebaut und das Wort Hochhaus existiert wahrschienlich in der norwegischen Sprache überhaupt nicht. Somit ist Oslo von den Ausmaßen riesig und vor allem eine der grünsten Großstädte der Welt. So ist es auch möglich, dass jährlich in den Stadtgrenzen 150 Elche geschossen werden, denn Wälder gibt es im Stadtgebiet reichlich.

Y acht: Alles was das Herz begehrt findet sich hierzu auch im Hafen von Oslo...

Z ahlungsunfähig: Und das werde ich wohl sein, wenn ich zurück aus Norwegen bin.

Dienstag, 31. August 2010

Universitetet i Oslo

Die Uni Oslo ist eigentlich eine Campusuni - nur die Fächer Jura und Medizin sind ausgelagert, aber das ist auch ganz in Ordnung so, denn die braucht man ja auch nicht jeden Tag auf dem Campus um sich herum haben... ;-)

Es gibt 8 Fakultäten und ich glaub 30.000 StudentInnen wovon 3000 Internationals sind (von denen glaube ich 40% Deutsche sind oder so). Das ist ein ganz schön großer Batzen und die Universitätsleitung ist weiter darum bemüht diese Zahl noch zu erhöhen um das Ansehen und Prestige ins Ausland zu tragen. Ich jedenfalls finde das ziemlich sch***, denn dadurch trifft man nur noch auf Deutsche und ein paar andere Internationals. Ich glaub in meinem Wohnheim leben von fast 900 StudentInnen gerade mal 10 mit norwegischer Herkunft und die paar Kurse, die in englischer Sprache angeboten werden sind dadurch unter den Norwegern auch als die Erasmuskurse bekannt und werden verstärkt gemieden... Das macht es ganz schön schwer echte Norweger hier kennen zu lernen und da es nicht mal sowas wie eine öffentliche Fachschaft wie in Deutschland gibt (hier werden pro Fakutält eine handvoll StudentInnen in das Parlament gewählt und mehr ist da nicht), kann man nicht mal darüber Leute kennen lernen. Ich muss mir also noch was einfallen lassen, wie ich hier ein paar "echte" Norweger kennen lernen kann.

Ansonsten ist es eigentlich eine ganz normale (ein bisschen spießige) Uni, deren Sitzbänke in den Vorlesungsräumen gepoltestert sind und die eine Bibliothek aus Marmor besitzt - jedoch würde ich hierbei den durchgelaufenen Teppichboden der Konstanzer Bibliothek vorziehen, die wenigstens auch mal geöffnet hat und einen ordentlichen Bestand an Büchern aufweisen kann. Ich war ziemlich geschockt als ich die Öffnungszeiten gesehen habe, denn die Bib macht hier wirklich schon um viertel vor 8 zu, Samstags schon um 3 und Sonntags hat sie gar nicht auf - ich weiß noch nicht wann ich hier lernen soll, denn in Deutschland hab ich um die Zeit mir gerade mal überlegt ob ich schon anfangen soll...
Aber die Leute hier benützen die Bibliothek eh eher selten, denn im Buchladen auf dem Campus gibt es für jeden Kurs ein Bücherregal auf dem alle wichtigen Bücher stehen und da wird einfach jedes Buch davon gekauft - egal was drin steht oder wie teuer es ist... Und es ist auch völlig normal, dass jeder Kurs einen Reader hat, der anscheinend zum Selbstkostenpreis verkauft wird. Dies führt dazu, dass man für 300 Seiten Originaltext ungefähr 60€ hinblättert und die meisten Kurse haben 2 solche Reader als Pflichtlektüre (plus andere zentrale Bücher versteht sich natürlich).
Einen Kurs, den ich eigentlich machen wollte, hab ich unter anderem auch aus diesem Grund geschmissen - ich hätte 4 von diesen Dingern gebraucht, was ganz schön aufs Budget geht und vorallem sollte man das ganze ja dann auch noch lesen... Da geh ich lieber am Wochenende mal auf einen Hike als meine Zeit in der nicht geöffneten Bib zu verbringen...

Ihr seht, ihr könnt glücklich sein an so einer tollen deutschen Uni zu studieren, bei der die Bibliothek sogar noch von Nutzen ist und nicht nur Prestigezwecke erfüllt!

Samstag, 28. August 2010

Die Osloer Erstiwoche

Die erste Woche meines Aufenthalts in Oslo war ganz schön voll gepackt, denn hier gibt es - wie in Deutschland ja auch - eine Orientation Week, nur ist die hier ganz anders organisiert.

Hauptunterschied ist: in Deutschland gibt es Fachschaften, die sich den Erstis annehmen und dadurch auch gleich Informationen aus erster Hand liefern können. Hier wird man dafür nach Fachrichtung in kleine Buddygroups mit jeweils ca. 20 Personen aufgeteilt und zwei älteren Studenten zugeteilt, die dann dafür sorgen sollen, dass man sich auf dem Campus zurechtfindet, seinen Studenplan irgendwie auf die Reihe bekommt und die ersten Kontakte knüpft.
Tja, das sollten sie eigentlich, aber irgendwie funktioniert das System noch nicht ganz so ausgereift. Ich glaube das Problem liegt hierbei vor allem darin, dass die Buddys Geld für ihren Einsatz bekommen niemand aber wirklich schaut was sie eigentlich machen. Und so enden viele Buddygroups ohne einen Buddy und mit nicht mehr Informationen als vorher... Zumal es meiner Meinung auch keinen Sinn macht, einer Gruppe von SoziologInnen einen Mathematiker und einen Geologen zuzuteilen...
Naja, meine Buddygroup hat es wenigstens am Anfang noch versucht was hinzubekommen, aber nach wenigen Treffen hat man auch von denen nichts mehr gehört und wir haben uns dann doch wieder alleine durchgeschlagen, was auch ging...

Dafür ist hier das Studentenparlament sehr engagiert und hat viele Aktitvitäten, vor allem für uns Internationals organisiert, wobei wir Oslo und die Umgebung, sowie andere Leute kennen lernen konnten. Es gab zum Beispiel eine Bustour zu den 3 wichtigestens Sehenswürdigkeiten Oslos, ein "Barbecue" - wenn man es denn so nennen kann - auf einer schönen kleinen Insel im Oslofjord, eine Schnitzeljagd durch Oslo und vieles vieles mehr... Das war gar nicht schlecht von den Jungs und Mädels gemacht...

Aber ansonsten kann mich die Erstiwoche hier nicht so richtig überzeugen. Mir scheint da unsere Organisation etwas nützlicher zu sein. Also können wir uns alle mal braf auf die Schulter klopfen und uns loben...
Und wehe ihr da in Konstanz macht das dieses Jahr nicht ganz so toll wie die letzten Jahre!

Donnerstag, 26. August 2010

Norwegen - das Paradies auf Erden!?

Norweger sind zwar eine sehr kleine Nation aber dennoch eine sehr nationalstolze Nation - fast schon so schlimm wie die Amis, denn auch am letzten Zipgel der Zivilsation, wie zum Beispiel auf den Lofoten, wo es nicht immer fließend Wasser gibt und auch sonst der Luxus des Lebens etwas eingeschränkter ist, kann man sich dennoch sicher sein, dass in jedem "Vorgarten" ein Fahnenmasten mit der gehissten Flagge steht. Und mit einem kurzen Blick aus meinem Fenster weiß ich dadurch sofort ob gerade mal wieder ein "leichtes Lüftchen" geht...

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man bei der offiziellen Begrüßung der neuen StudentInnen erst mal 5 Reden sich anhört wie wundervoll das kleine Norwegen doch ist, wie hoch die Lebensqualität hier ist, welche tollen Angebote der Staat einem ermöglicht und welches Glück man gerade hat hier leben zu dürfen, bis dann alle voller Stolz in die Nationalhymne mit einstimmen...
Naja, wenns ihnen Spaß macht...

Jedenfalls bin ich jetzt nachdem ich das ganze Tam Tam ertragen hab und ungefähr an 24 Stellen für 5 Stunden mit Nümmerchen ziehen angestanden habe um alle Formalitäten dieser tollen Bürokratie über mich ergehen zu lassen (- ich glaub mindestens 5 mal davon bin ich umsonst angestanden, weil man hier wenn man 3 mal fragt, welches Dokument man braucht auch 3 unterschiedliche Antworten bekommt...), auch offizieller Bewohner dieser tollen Nation und vor allem Studentin der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Univerisität Oslo und darf in meinem wundervollen (Propaganda-)Kurs über den nordischen Sozialstaat mir mit 50 anderen Internationals anhören wie toll doch dieser ist. Yeah, das wird toll!!!

Dienstag, 24. August 2010

Lektion 1: Jeg bor på Sogn i Oslo

Meine Unterkunft nennt sich Sogn Student Village und wird vom hiesigen Studentwerk betrieben. Eigentlich ist dieses Student Village jedoch das ehemalige Olympic Village der olympischen Spiele die, so viel ich weiß, 1952 hier in Oslo stattgefunden haben.


Jedenfalls wohn ich hier für Osloer Verhältnisse spottbillig für umgerechnet ca. 325€ (manche zahlen hier auch durchaus 4-stellige Eurobeträge für ein Zimmerchen) auf 12 "wunderschönen" Quadratmetern in einer 7er WG im 8. Stock. Die Nobelausstattung könnt ihr hier bestaunen. (Das beste ist das Waschbecken im Zimmer! Dafür werde ich jeden Tag von anderen beneidet die sich ein Bad zu 8. teilen müssen ohne sich die Zähne im eigenen Zimmer putzen zu können...)



Das beste an der Wohnung ist der sensationelle Ausblick auf die Stadt, den Fjord und das Ullev
ål Stadion bei dem man auch ab und zu mal in den Genuss von Hitgiganten wie A-ha kommen kann...
Die haben nämlich vor ein paar Tagen hier ihr Abschiedskonzert gegeben und wir haben lauthals auf dem Balkon mitgesungen und die Lichtshow sowie Feuerwerk von unserer VIP-Lounge genossen ;-)















Zu meinen Mitbewohnern kann man sagen, dass wir (fast) bunt gemischt aus unterschiedlichen Nationen kommen. Außer mir wohnen dort (leider) nochmal 2 sehr nette Deutsche (einmal männlich, einmal weiblich), eine Französin, die sich sehr rar macht und gar nicht gern was anderes als Französisch spricht, eine Chinesin, mit der wir schon ein kulinarisches Kennenlernen ausgemacht haben und sogar ein richtiger Norweger - ich sollte ein Foto von ihm mit mir zusammen machen um zu beweisen, dass ich wirklich einen echten Norweger kennen gelernt hab... ;-)
Und für die fixen Leute unter euch sollte es nicht schwer gefallen zu sein, dass meine Liste nur 6 Leute und nicht 7 beinhaltet. Momentan wohnt nämlich noch ein Mädel aus Ghana hier, zieht aber am Sonntag schon aus und deswegen wissen wir noch nicht wer dann unser/e neue/r Mitbewohner/in werden wird.

Unsere erste Gemeinschaftstätigkeit nach unserem (gleichzeitigen) Einzug war aber dann erst mal den Dreck der vergangenen Generation vom Herd zu kratzen, die Schimmelkulturen der Kühlschränke ihr dauerhaftes Wohnrecht abzuerkennen und 5 Jahre abgelaufenen Lebensmitteln die ewige Ruhe zu schenken. Man glaubt es kaum, aber nach ungefähr 6 Stunden putzen kann man in dieser Küche sogar wirklich was kochen ohne sich dabei Bandwürmer oder ähnliches einzufangen...

Samstag, 21. August 2010

Hoch vom Norden komm ich her...

Wie versprochen, kommt nun etwas verspätet der Bericht über meinen Trip in den Polarkreis. Die Inselgruppe Lofoten ist ungefähr auf dem gleichen Breitengrad wie Grönland, kann sich jedoch aufgrund des Golfstroms über viel mildere Temperaturen erfreuen als sonst üblich. Doch milder heißt nicht unbedingt dass es gleich Hochsommer dort ist. Normalerweise ist man im Sommer mit einer winddichten Jacke und einem dünnen Pullover gut bedient – es sei denn es windet mal nicht ganz so stark und die Sonne scheint – dann kann man auch gut mal das Hochsommeroutfit und die Sonnencreme auspacken. Solang die Sonne scheint ist es dann auch ganz angenehm und das tut sie im Sommer zum Glück sehr lange. Von Mitte Mai bis Mitte Juli geht die Sonne nicht und unter und so kann man auf der Nordseite die Mitternachtssonne genießen. Als ich jedoch nun Anfang bis Mitte August dort unterwegs war, ist die Sonne schon für 2 Stunden untergegangen – also werdet ihr keine Atemberaubenden Sonnenbilder von mir zu Gesicht bekommen – jedoch wurde es trotzdem nie richtig dunkel sondern die Abenddämmerung ging nahtlos in die Morgendämmerung über.

Zu den Inseln selbst lässt sich noch sagen, dass die Gesteine zu den ältesten der Erde zählen sollen und auf 3 Millionen Jahre geschätzt werden. Dennoch ist die Landschaft selbst hauptsächlich durch die letzte Eiszeit und deren Gletscher geformt geworden – und dabei hat sie, wie ihr hier sehen könnt, ganz schön was zustande gebracht...



















Die Haupterwerbsquelle der Inselgruppe lag bis vor kurzem hauptsächlich bei Fisch- und Walfang – hierbei ist der anscheinend weltbekannte getrocknete Stockfisch zu erwähnen – wird jedoch aufgrund der Überfischung und der starken Konkurrenz der Hochseefischerei nun durch den Boomenden Markt des Tourismus ersetzt. Doch so verrückt wie ich scheinen nicht so viele zu sein. Mit ist während der ganzen Zeit nur ein einziges Duo zu Gesicht gekommen, das wie ich noch richtiges Backpacken gemacht hat. Sprich wirklich mit Schlafsack und Zelt auf dem Rücken die Inseln abzulaufen. Alle anderen haben entweder sich und ihr Backpack mit dem Bus von A nach B fahren lassen, sich der Walze an rollenden Wohnmobilen angeschlossen oder nobel in den zahlreichen Rorbu (ehemalige Fischerhütten) entspannt.




Ich bin dennoch davon überzeugt, dass ich die bessere Art des Reisens gewählt habe, denn die Schönheit der Lofoten liegt gerade darin, dass die Kargheit auf dich wirken kann, was bei motorisierten Geschwindigkeiten nur sehr schwer erleben kann. Doch noch wichtiger ist, dass es bei den Lofoten nur sehr selten um die Siedlungen geht sondern die Natur die zwischen den nächsten zwei Hüttenansammlungen liegen... Und die ist wirklich beeindruckend! Der Nachteil dieser Reiseform liegt darin, dass man leider dem schlechten Wetter ausgeliefert ist (und bei dem Wind kann ein bisschen Regen echt unangenehm werden) und man leider für Bergbesteigungen etwas viel Gepäck auf dem Rücken hat - aus Sicherheitsgründen habe ich mich deshalb lieber in Küstennähe aufgehalten zumal ich keine Kameradschaft hatte, die in Notsituationen einem unter die Arme greifen hätte können. Echt schade, denn die Aussicht von einem Gipfel muss unglaublich sein.